Autor: Silke Groth

Meine Leidenschaft ist das geschriebene Wort. Ich beschäftige mich mit Kurzgeschichten und Gedichten. Sie drücken in ausgewälten Worten aus, was bewegend ist, was Emotionen sind. Jede Geschichte enthält eine Botschaft. Manchmal eine Ich-Botschaft, manchmal eine Wir-Botschaft. Meine Texte sind verständlich geschrieben und es werden ständig mehr. Seit 2019 veröffentliche ich meine Texte und freue mich, wenn die Geschichten in die Welt hinausgehen. Geboren wurde ich dereinst im noch zweigeteilten Berlin der späten 60er Jahre. Sie prägten mich natürlich. Jetzt lebe ich auf dem Land im schönen Niedersachsen.

Ich melde mich nach langer Zeit

Selfpublishing bedeutet für mich: schreiben, überarbeiten, streichen, hinzufügen, zweifeln, neu beginnen – und irgendwann loslassen. (Hier gehts zu meinen Büchern.)Es bedeutet, Ideen wachsen zu lassen, Figuren zum Leben zu erwecken und Welten aufzubauen. Doch genauso heißt es auch, Dateien formatieren, Cover entwerfen lassen, Fehler suchen, Termine eintragen und E-Mails beantworten. Bloggen war nicht dabei. Leider.

Als Selfpublisherin

Als Selfpublisherin jongliere ich täglich zwischen Kreativität und Organisation. Ich plane meine Schreibzeiten, überarbeite Kapitel, lese Probe, ändere Sätze, formuliere Dialoge neu. Da stapeln sich die To-do-Listen, und ich könnte stöhnen, seufzen, aufgeben – aber dann erinnere ich mich daran, warum ich das alles tue: um meine Geschichten direkt zu euch zu bringen.

Was Schönes

Ein schönes Beispiel dafür bietet dieses Wochenende: Ich packe meine Bücher, gestalte meinen Stand, dekoriere, lächle, plaudere,vernetze mich. Auf der Buchmesse Leseflair werde ich viele Leserinnen und Leser treffen, mit Kolleginnen fachsimpeln, neue Kontakte knüpfen und Inspiration tanken. Am Samstag lese ich aus meinen eigenen Texten – live, mit Stimme und Herz, mitten im Trubel der Messe. Ich freue mich darauf, meine Figuren sprechen zu lassen und zu erleben, wie Worte sofort wirken können. Es wird aus der Anthologie mit den Kollegen Koblitz, Tantow und Dugall sein. Eine mörderische Geschichte.

Was bedeutet das?

Selfpublishing heißt also nicht nur: schreiben und veröffentlichen. Es heißt auch: auf Menschen zugehen, zuhören, diskutieren, lachen, manchmal auch improvisieren. Es heißt: Verantwortung übernehmen und gleichzeitig Freiheit genießen. Ich darf entscheiden, was ich schreibe, wann ich veröffentliche und wie ich mich präsentiere.

Wozu ist das gut?

Natürlich kostet das Kraft. Man hat schon so seine körperlichen Probleme. Aber es schenkt mir auch das Gefühl, ganz nah bei meinen Geschichten und meinen Leserinnen zu bleiben. Und genau dieses Gefühl nehme ich mit auf die Messe .

Sehen wir uns?

Vielleicht sehen wir uns ja am Wochenende auf der Buchmesse Leseflair? Komm gern vorbei, entdecke meine Bücher, hör mir am Samstag bei der Lesung zu ( oder schau hier auf meine anderen Termine ) und plaudere mit mir über das Leben zwischen Laptop und Messestand.

Ansonsten bleiben wir hier verbunden.

tag der familie

Wer eine Familie hat, hat Verantwortung, hat Menschen, mit denen er das Leben teilt, Gewohnheiten und das Essen. Familie ist schön und auch anstrengend zugleich. Wo man herkommt, prägt die Menschen. Auch in einem Roman oder in einer Kurzgeschichte oder einer anderen literarischen Ausdrucksform spielt Familie und Herkunft eine große Rolle.

-wo man geboren wurde, mit wem man zusammen ist, alles kommt aus der Kindheit, der Familie.

Ich beschäftige mich gerade mit Kurzkrimis und habe auch eine historische Liebesgeschichte in der Rohfassung in der Schublade. Familie ist die kleinste Zelle der Gesellschaft, das müsste Karl Marx gesagt haben, ich lege mich da nicht fest.

Wo wir herkommen, können wir nicht bestimmen, manchmal ist das schade oder sogar traurig, manchmal ist es ein Glück. Wie wir mit diesem Erbe umgehen können wir teilweise selbst bestimmen, davon bin ich überzeugt. Trotzdem merke ich immer wieder, dass sich einige Familien strecken und recken können, wie sie wollen, sie werden ihren Status in der Gesellschaft kaum ändern können. Das ist ein weites Feld, würde ich mal behaupten.

Was mir am Herzen liegt, ist die Bildung der Kinder. Nur durch eine gute Bildung und vor allem durch Lesen und Schreiben, können Kinder  sich und vielleicht ihren Familien eine Zukunft geben.

Darum bin ich daran interessiert, Kindern das Lesen nahezubringen. In der Familie und ausserhalb. Inzwischen habe ich schon einige Leseratten getroffen und ich fühle mich ihnen verbunden. Alles Glück der Erde für ihren Weg und alles Gute für den heutigen Tag der Familie wünsche ich allen da draußen!